Europäische Bürgerinitiativen

zum Schutze des Lebens und der Menschenwürde

 

 

 

Religion

zurück

 

 

 

 

Religion

Papst Benedikt XVI erklärt Psychotechniken

in der praktischen Seelsorge für „fehl am Platze“

von Rudolf Willeke im Februar 2008

 

 

Bei den Ad-Limina-Besuchen der deutschen Bischöfe in Rom im November letzten Jahres hat Papst Benedikt XVI. den katholischen Oberhirten eine ganze Reihe von Ermahnungen für die praktische Seelsorge mit auf den Heimweg gegeben, u.a. erklärte er mit der ganzen Autorität seines Lehramtes, daß „gruppendynamische Rollenspiele, Selbsterfahrungsgruppen und andere psychologische Experimente mit Menschen“ in der katholischen Pastoral „fehl am Platze“ seien, weil diese Methoden und Techniken, so seine Begründung, „eher Verwirrung und Unsicherheit” als „Glaubenswissen“ unter Trainern und Teilnehmern vermitteln und weil sie nicht  auf „seriösen und intellektuell redlichen Grundlagen basieren.”

           

Der Heilige Vater hatte gute Gründe, zu den „psychologischen Experimenten mit Menschen” Stellung zu nehmen, denn die gruppendynamischen Methoden und Psychotechniken sind seit etwa 1980 fester Bestandteil des Religionsunterrichts in Schulen, der Priesterausbildung in Bischöflichen Seminaren, der Seelsorge in diözesanen Bildungshäusern und der Bildungs-,Therapie- und Heilungsangebote von Bindungs- und Exerzitienhäusern, die von jesuitischen, benediktinischen, kapuzinischen, franziskanischen oder pallottinischen Ordensgemeinschaften getragen werden.

 

Auf „großen“ Kirchentagen wie bei „kleinen“ Ökumenischen Kirchentagen werden diese Methoden offen oder verschleiert als „Spiele“ eingesetzt. Wie sehe ich mich, wie sehen mich andere?, als „Therapie“: wie gehe ich mit Streß, mit Alltageskonflikten, mit Lampenfieber um? Oder als „neue Lernmethoden“ für junge experimentierfreudige Erwachsene (Bibliodrama, Rollenspiele).

 

Immer geht es um Gruppendynamik und um den Einsatz von Psychotechniken durch Gruppendynamiker (Trainer oder Supervisoren).

 

Gruppendynamik

 

In jeder menschlichen Gruppe wirken positive und negative soziale Kräfte: Sympathie/Antipathie, Vertrauen/Mißtrauen, Kräfte der Integration/Zerstörung. In der gruppendynamischen Sitzung wird diesen Kräften (der Dynamik der Gruppe) freier Lauf gelassen, damit sie auf die Teilnehmer zurückwirken können und bei ihnen innerseelische Prozesse auslösen. Der Trainer kennt diese Kräfte und dosiert sie. Zuviel Druck und Angst treiben die Gruppe auseinander, zu wenig Gruppendruck läßt nicht die Notwendigkeit spürbar werden, sich zu verändern, sich den Erwartungen der Gruppe anzunähern oder zu unterwerfen. Der Trainer verbirgt sich also hinter der Fassade Gruppe und nutzt die Kräfte des Gruppenprozesses, um die Teilnehmer zu Zielen zu führen, die nur dem Trainer oder Supervisor bekannt sind. Diese Ziele heißen Bewußtseins-, Verhaltens- oder gesellschaftliche Veränderung. Gruppendynamik hat viele Gemeinsamkeiten mit der Gehirn- oder Charakterwäsche, engl.: Brain-Brushing oder social engineering.

 

Psychotechnik

 

Wenn man den Begriff und die Bedeutung der „Psychotechnik” verstehen und erklären will, muß man zu den Anfängen der Theorie zurück: Der Tiefenpsychologe und Psychoanalytiker S. Freud (1856-1939) lehnte die theologisch-philosophisch begründete Seelenkunde entschieden ab und stellt ihr in verneinender Absicht seine eigene Sichtweise vom Menschen und vom sog. psychischen Apparat gegenüber.        

           

In der Tiefenpsychologie Freuds ist der Mensch ein Säugetier (wie jedes andere) mit einer Tierseele - ohne Freiheit und Verantwortlichkeit. Dieses Tierwesen Mensch wird durch den „psychischen Apparat“ angetrieben und kontrolliert. Bildlich gesprochen bezieht er seine Energien aus den (materiellen) Bedürfnissen wie Hunger, Durst, Müdigkeit, besonders aus dem Sexualtrieb. Dieser alles bestimmende Trieb wird aus dem Erostrieb und dem Todes/Thanatostrieb gespeist. Dieser mechanistisch funktionierende Apparat enthält drei Kontrollinstanzen, die Freud mit Es, Ich, Überich bezeichnete.

 

Kurz gesagt: das (bewußte) Ich muß Herr werden im eigenen Hause, es muß also die Kontrolle über die beiden anderen Instanzen übernehmen.

 

Das psychisch-sexuell normal entwickelte Ich muß die Antriebe aus dem „dunklen“ Es (dem angeblich Unbewußten) „sublimieren”, in aufbauende Kräfte umwandeln, und es muß sich mit den Elternvorbildern, Autoritäten, Idealen „indentifizieren“, um sich ein „Gewissen“ (Überich) zu verschaffen.

 

Ich, Es und Überich müssen in einem „strukturierten“, ausbalancierten Verhältnis nebeneinander koexistieren, andernfalls entstehen nach Freud Ungleichgewichte, Dissonanzen, Mangelerscheinungen oder Krankheiten, z.B. Hysterie, Neurose, Psychose, Fixierungen, Verdrängungen.

           

Psychotechnik ist die Gesamtheit der „Instrumente” und Maßnahmen, die geeignet sind, den psychischen Apparat zu beeinflussen.        

           

Aber im Widerspruch zu Freud geht es den Links-Freudianern, Gruppendynamikern und Psychotechnikern um die „Entsublimierung“, d.h. um die Herrschaft des Es, die Entfaltung der Bedürfnisse, Leidenschaften und Triebe, statt um Sublimierung.      

 

Darüber hinaus um die „Emanzipation“ von den Eltern, \/orbildern, Idealen – statt um Strukturierung, damit insgesamt um die Schwächung und Verunsicherung (Entstabilisierung) der Gesamtpersönlichkeit (der Ich-Identität, der Ich-Stärke). Die Links-Freudianer fordern wie die „Antiautoritären“, daß die Triebe und Bedürfnisse Herr werden im eigenen Haus und das Überich geschwächt oder beseitigt wird.

 

Das Menschenbild der Psycho-Wissenschaften und Psychotechnik           

 

Das materialistische, geist- und seelenlose Menschenbild der Psycho-Wissenschaft und Psychotechniken, in dem für „Gott“ und „Gewissen“ kein Platz ist, ist mit dem christlichen Menschenbild, mit Erziehung im klassischen Sinne und mit kirchlich-religiöser Seelsorge absolut unvereinbar. Religion war für Freud eine „allgemein menschliche Zwangsneurose“, ein Defekt im „Getriebe“.

 

Man muß dem Papst darin zustimmen, daß diese z.T. unfreiwilligen „psychologischen Experimente mit Menschen“ aus der kirchlichen Pastoral und Bildung fernzuhalten sind, denn sie stehen im  Dienste der anthropologischen (menschlich-individuellen) Revolution:         

Durch gruppendynamische Bewußtseinsänderung werden aus Christen-Menschen sog. „Encounte-Konvertiten“, die sich selbst gegenüber permissiver (weicher, gestattender) und spontaner, unkontrollierter, gegenüber Mitmenschen aber unsicherer, distanzierter, mißtrauischer, aggressiver geworden sind und die ihrem Leben einen neuen Sinn verliehen haben, nämlich diese Experimente und die gruppendynamische Bewegung zu fördern. 

Der Psychologismus auf der Grundlage der Tiefenpsychologie S. Freuds ist neben dem Marxismus/Leninismus und dem Nationalsozialismus die dritte Großideologie des 20.Jahrhunderts, die Millionen Menschen das Leben gekostet            und unsägliches Leid verursacht haben.

 

Auch der dritten Begründung des Papstes: Fehlen der „seriösen und intellektuell redlichen Grundlagen” der Psycho-Wissenschaften und Psychotechniken kann man nur zustimmen, wenn man sich mit den geistigen Zusammenhängen näher befaßt. „Unseriös“ ist vor allem die von Freud entwickelte Psychoanalyse und Psychotherapie, „intellektuell unredlich“ sind die daraus hervorgegangenen ca. 700 einander vielfach widersprechenden Therapiekonzepte und Psychotherapien.         

 

50 Jahre nach Freud geraten seine Forschungsmethoden und Theorien vor allem im hebräischen, anglo-amerikanischen, französischen wie deutschen Sprachraum ins Kreuzfeuer der Kritik.

Namhafte Vertreter der verschiedenen Teildisziplinen bezeichnen zusammen mit Han Israels und Herbert Selg Freud einen „pathologischen Lügner”, eher einen „wissenschaftlichen Scharlatan“  als Genie und seine Tiefenpsychologie im Ganzen wie in einzelnen als „Schwindel- und Betrugswissenschaft,” geboren aus der Lüge.

           

Der amerikanische Psychiater Prof. Dr. Th. Szasz schreibt in seinem Buch Der Mythos der Psychotherapie zur Freudschen „Lehre: „Psychiatrie und Psychotherapie ist nicht nur eine Religion, die vorgibt, eine Wissenschaft zu sein, sondern tatsächlich eine falsche Religion, die versucht die wahren Religionen zu zerstören“.

 

 

Die atheistischen Religionsstifter der Neuzeit

 Karl Marx, Sigmund Freud und die Neomarxisten

 

 Dr. H. Erler (SPD), Sohn des Sozialdemokraten F. Erler (MdB), verlangt in einem Offenen Brief vom 14.06.07 an Kurt Beck (SPD), in das neue Parteiprogramm der SPD die Feststellung aufzunehmen, daß die Gründer Moses Hess, Karl Marx, Ferdinand Lassalle und Eduard Bernstein Juden waren.

Erler vertritt die Auffassung, das Judentum sei eine der geistigen Quellen der SPD. Die Sozialdemokratie sei nicht zuerst eine 'christliche' Erfindung. Die SPD (und mit ihr die gesamte Arbeiterbewegung) verdankt ihre Existenz dem Judentum. Nach Erlers Auffassung hat "die jüdisch inspirierte Kritische Theorie der Frankfurter Schule da unzweifelhaft Wichtiges geleistet: Sie hat der Sozialdemokratie den Horizont jüdischen Denkens eröffnet."

("Der schwarze Brief" Nr. 3/2008, 16.Jan.08 (C.P. Clausen, Lippstadt).

 

Die "Welt am Sonntag" Nr. 9 (02.03.08) hat neben Marx, Lenin und Stalin auch Fr. Müntefering, O. Lafontaine und K. Beck in die Ahnen-Galerie der SPD aufgenommen:

"wie sich die Bilder ähneln... wie sich die Zeiten ändern: der Marsch nach links."

 

Ganz ohne Zweifel gehört   in diese sozialistische Ahnenreihe auch der jüdische Tiefenpsychologe Sigmund Freud mit seiner "Wiener Schule" der Psychoanalyse/-therapie.

Führende Köpfe der 68er-Bewegung sitzen heute an den Schalthebeln der Macht, haben die "Lufthoheit über Kinderbetten" und Massenmedien erobert. Sie bestimmen die Themen der Parlamente, definieren/kontrollieren die "political correctness" der veröffentlichten Meinung und rücken die Gesellschaft nach "links", wo "Die Linke" schon wartet.

Bundeskanzlerin A. Merkel hat "erst im Nachhinein" begriffen, "daß 1968 eine weltumspannende Entwicklung, eine Auf­bruchbewegung war." (W am S, 02.03.08)

Der heutige "68er" Neomarxismus der Frankfurter Schule ist - bildlich gesprochen - der legitime Sohn von

Karl Marx (1818 -1833) und Sigmund Freud (1856 - 1939), auf dem Terrain des Marxismus und Freudianismus wurde die Frankfurter Schule des Neomarxismus errichtet, der eine "weltumspannende Bewegung" auslöste (A. Merkel).

 

Beide, Marx und Freud waren Söhne des jüdischen Bürgertums in Trier bzw. in Wien, beide sind dem aufgeklärten Atheismus zuzurechnen, beide sahen sich von A. Schopenhauer und Fr. Nietzsche beeinflußt und beide sahen sich als Stifter einer neuen innerweltlichen, wissenschaftlichen Religion: der "Religion des Sozialismus" der ältere, der "Religion des Sexualismus" der jüngere von beiden.

Für Marx und die Marxisten ist Religion nichts anderes als "Opium des Volkes" oder "Opium fürs Volk," also Betäu­bungsmittel, Ablenkung von der Wirklichkeit, Flucht aus dem realen Leben.

Für Freud und die Freudianer ist Religion           eine "Illusion," ein falsches, aufklärungs- und therapiebedürftiges Bewußtsein. Marx prophezeite die Selbsterlösung des Menschen durch die end­gültige Niederringung und Überwindung des Kapitalismus und den Sieg des Kommunismus, durch den qualitativen Sprung aus dem Reiche der Notwendigkeiten in das Reich der Freiheit, der Freiheit des Arbeiter- und Bauernparadieses, der "Erlösung" vom Kapitalismus.

Für gläubige Marxisten ist der Kapitalismus die gesellschaftliche Ursünde, die Letztursache alles Bösen - nur vergleichbar mit dem Sündenfall der ersten Menschen im Garten Eden.

Ganz ähnlich wie Marx verkündet Freud die Selbsterlösung des Menschen, das Heil im Diesseits durch Befreiung der menschlichen Sexualität, des Sexualtriebs von allen religiös-ethischen wie gesellschaftlich-kulturellen Bindungen, Beschränkungen, Normen und Geboten, also Befreiung und "Erlösung" durch Emanzipation von der letztlich christlich geprägten Ethik und Moral.

 

In Großbritannien wurde im September 2007 per Gesetz die Befruchtung einer tierischen Eizelle (Kuh) durch menschliche Gene und die Austragung dieser "Chimäre" durch eine "Leihmutter" genehmigt. Einziger Zweck dieses Gesetzes sei die wissenschaft­liche Forschung an lebenden Zellen.

Dieses Gesetz zeigt den Willen des modernen, wissenschaftlich aufgeklärten Menschen, zu Gott aufzusteigen,

wie Gott einen "neuen" Menschen zu schaffen und zum Tier abzusteigen, nämlich zum Kuh-Menschen bzw. zur Menschen-Kuh. Diese Absicht erscheint als der größte denkbare Widerspruch gegen christlich geprägte Moral und Ethik.

Vollständig befreit, emanzipiert und damit "erlöst" von allen einengenden, repressiven, anachronistischen Bindungen     sind heute auch die "Eingetragenen Lebenspartnerschaften" von Gleichgeschlechtlichen.

 

Marx und Freud sehen sich weiterhin als Stifter einer neuen "Kirche des Fortschritts" einer profanen Gegenkirche, die den bis dahin nahezu unumschränkt herrschenden Autoritäten (Gott, Papst, König) eine Absage und Niederlage      erteilen will. Beide versuchten, die Wissenschaft gegen die Religion auszu­spielen, in einen Grabenkrieg zu versetzen.

Marx charakterisiert' sein "wissenschaftliches" Programm mit den Worten: "Alle Kritik der gesellschaftlichen Verhältnisse hat mit der Kritik der Religion zu beginnen."

Erster Gegner und Feind des Marxismus ist die Religion, das Christentum. Seitdem und wo immer der Marxismus "herrscht," leidet das Christentum, leidet die Kirche Gewalt.

 

Das Motto seines Forscherlebens hat Freud einem seiner Früh-werke, "Der Traum" vorangestellt:

"Wenn ich den Olymp nicht beugen kann, werde ich doch wenigstens den Acheron in Aufruhr versetzen," mit anderen Worten: "weigerns die droben, so werd' ich des Abgrunds Kräfte bewegen": Acheronta movebo. (U. Weinzierl, W am S, 06.11.05).

Freud wollte die Kräfte der Unterwelt - vielleicht meinte er wirklich die Dämonen - gegen die Mächte des Götterhimmels in Aufruhr versetzen.

Beide, Marx und Freud sind ihrem je eigenen Leitmotiv treuge­blieben: Freud betrachtete den religiösen Glauben als "allgemein menschliche Zwangsneurose", als "Illusion", gewissermaßen als Defekt am "psychischen Apparat", und der haßte zeitlebens die Kirche:

Ein Besucher, der ihn gegen Ende seines Lebens vor dem Einmarsch der Nationalsozialisten in Wien warnen wollte, erhielt von ihm die Antwort:

"Helfen Sie mir lieber, meinen wirklichen Feind zu bekämpfen, die römisch-katholische Kirche." Er war persönlich (subjektiv) davon überzeugt, daß die von ihm entwickelte Psychoanalyse den Tod der Kirche herbeiführen werde, in "Zukunft einer Illusion" schreibt er:

In diesem Aufklärungsprozeß - angeleitet durch die Psycho­analyse - gibt es kein Aufhalten. Je mehr Menschen die Schätze unseres Wissens zugänglich gemacht werden, desto mehr verbrei­tet sich der Abfall vom religiösen Glauben.

 

Marx hat "Das Kapital" und das "Kommunistische Manifest" als "Hl. Schrift" des atheistischen Materialismus bzw. als Handbuch oder Rezeptur der ökonomisch-sozialen Revolution verfaßt, die zusammen mit Lenin 1917 in Rußland ausgelöst wurde und Millionen von Christen und Heiden in den Tod riß bzw. Tausende von Kirchen und Klöstern zerstörte.

 

Freud hat uns die Tiefenpsychologie als Anleitung zur anthro­pologischen bzw. kulturell-religiösen Revolution hinterlassen, die nach dem Zweiten Weltkrieg in den USA und nach 1960 in Deutschland und anderen westlichen Ländern den Psycho-Boom, einen richtigen Psycho-Tsunami auslöste und die gruppendynamische Bewegung - angeführt von G.Brock Chisholm und Jacov Levi Moreno auf den Weg brachte, obgleich sich der "Wissenschaftler" Freud gerade im hebräischen, aber auch im englischen und franzö­sischen Sprachraum gegen vernichtende Kritik seitens seiner Fachkollegen verteidigen muß. Han Israels z.B. nennt Freud (1997) "einen pathologischen Lügner", andere ausgewiesene Fachleute bezeichnen seine Theorien als Schwindel- und Betrugswissenschaft. 1 )

 1) Han Israels, S. Freud - ein pathologischer Lügner? In: 'Psychologie heute' 24, Heft 9,47-49,

ders.,    Der Fall Freud, Europ.Verlagsanstalt 1999

 

Der holländische Freud-Kritiker und Rechtspsychologe der Univ.Maastricht

(H.I.) vertritt 2006 die Auffassung, daß der Erfinder der Psychoanalyse

unwissenschaftlich gearbeitet hat und regelmäßig schummelte," daß "seine Theorien ein großer Irrtum waren" und daß er "vor allem als Forts.: 1) Therapeut erledigt" sei.

Die "Gesellschaft für Ethik in der Psychiatrie e.V. (GEP)" hält seit 30 Jahren an der These fest: Freud hat nicht einen einzigen Patienten geheilt" und der Psychotherapie fehle "der stichhaltige Wirksamkeitsnachweis", trotz aller Begeisterung für diese (kassenfinanzierte) Methode.

In: Rundbrief 1/05 (Juli 2005) der GEP S. 13 u. 16. vgl. auch www.psychiatrie-und-ethik.de

 

Heute, rd. 100 Jahre n a c h dem Tode von Marx und Freud wird diesen beiden Urvätern des Sozialismus im Pantheon der Wissenschaftsgötter von den sozialistischen Proletariern und der westlichen Intelligenzia wie Gottvater (Marx), von den heilenden und helfenden Berufen, von Theologen und "Seelenführern" wie Gottsohn (Freud) mit zahllosen Demutsgebärden und Kulten gehuldigt.

Dieses tiefenpsychologische (atheistisch-materialistische) Denken, Freuds und der Freudianer (C.G.Jung, A. Adler, H.Marcuse, W. Reich, A.Mitscherlich u.a.) hat sich auf Generationen von Psychologen, Psychiatern, Psychotherapeuten, Psychotechnikern, Theologen und Pädagogen übertragen: Normfrei ausgelebte Sexualität steht der christlich-normierten Sexualaskese unversöhnlich gegenüber. Emanzipierte Sexualität ist das Programm zur Unterhöhlung der Fundamente der Kirche bzw. des Glaubens.

Zum Kultprogramm und feierlichsten Ritual des vergöttlichten Sexus gehören die Festumzüge zum Christopher-Street-Day mit Hunderttausenden "Begeisterten" in den Großstädten, deren Veranstalter und Befürworter jede Kritik an ihrem Verhalten

als "Vorurteil", als "Diskriminierung" oder als "Präfaschismus" zu diffamieren versuchen.

Die Tiefenpsychologie mit ihren größtenteils sehr fragwürdigen (100 bis 700) therapeutischen Unterformen ist neben dem Marxismus/Leninismus und neben dem Nationalsozialismus (Hitler/Rosenberg)    die Dritte Groß-Ideologie des schrecklichen

20. Jahrhunderts, des Jahrhundert ohne Gott (A.Müller-Armack) anzusehen, die zusammen Hekatomben von Menschenopfern hinterlassen haben, eine Blutspur von Millionen Erschlagener, Verhungerter, "Euthanansierter", moralisch Verwirrter, psychisch Verwundeter und Vertierter sowie religiös und geistig Verwahrloster und Toter.

 

Die Psycho-Wissenschaften sind also nicht die Lösung der Probleme der Kirche, sie sind selbst das Problem, denn sie haben mit der "unsterblichen Geist-Seele" mit Seelsorge und Seelenheil, mit Lossprechung von Sünde und Schuld und mit Erlösung nicht das Geringste zu tun.

Der katholische Philosoph und Theologe D. v. Hildebrand stellt in einer tiefgründigen Auseinandersetzung mit dem    im II. Vatikanum herrschenden Zeitgeist   die Grenz-linie zwischen (göttlicher) Offenbarung und (menschlicher) Philosophie fest:

"Die Natur der jüdisch-christlichen Offenbarung enthält in sich selbst eine absolute Unverträglichkeit mit jedem erkenntnistheoretischen, metaphysichen oder moralischen

Relativismus, mit jedem Materialismus, Immanentismus, Subjektivismus, ganz zu schweigen von einem Atheismus."

 

In der Fußnote dazu schreibt er: "Von den Anhängern der <Gott-ist-tot-Bewegung>, den <christlichen Atheisten>. (...) wird diese Unverträglichkeit sogar geleugnet.

(D.v.H., Das trojanische Pferd in der Stadt Gottes, Regensburg 1968, S. 92)

 

Der amerikanische Fernsehprediger und Weihbischof von New York, Fulton J. Sheen (Frieden ohne Fragezeichen, Regensburg 1951) hält beiden Autoren (Marx und Freud) zu Recht vor, daß sie die Willensfreiheit des Menschen leugnen: Der Marxist sieht die Geschichte durch wirtschaftliche, der Freudianer sieht das persönliche Schicksal des Menschen durch triebmäßige Kräfte bestimmt. Diese Parallele im Denken zeige allein schon, wie der "moderne Mensch im heutigen kulturellen und intellektuellen Klima sich selbst versteht und mißversteht."

Der historische Materialismus (Marx) und der psychologische Materialismus (Freud) bringen ein und dieselbe Grundhaltung zum Ausdruck (S.14-15).

 

  

Die Tiefenpsychologie

                                                                         

Die Tiefenpsychologie Freuds und der Freudianer (Jung, Adler, Fromm, Mitscherlich) hat die ältere (allgemeine) Psychologie um mindestens zwei Forschungsfelder erweitert und bereichert und dadurch zur heute vorherrschenden Psychologie gemacht. Freud hat nämlich das "Unbewußte" als bisher unerforschte Macht und die "Psychoanalyse" eingeführt.

Die "Psychotherapie" als Methode erlangte erst Bedeutung, als Freud behauptete, daß die Ursache vieler Verhaltensweisen und Verhaltensstörungen im Unbewußten (Unterbewußtsein) zu suchen sei und daß man diese Ursachen durch zwei spezielle Methoden herausfinden könne, nämlich durch professionell geschickte "Traumdeutung" einerseits und durch das freie "Assoziieren" des Patienten auf der Couch andererseits.

 

Psychoanalyse und Psychotherapie sind zwei Forschungsbereiche der Tiefenpsychologie S. Freuds. Beide entstanden aus der systema­tischen Beobachtung und Behandlung von psychisch gestörten Menschen. Bei Freud waren es ursprünglich die Neurose und die Hysterie, an denen er seine Theorien entwickelte.

Bildlich gesprochen stellt die Psychoanalyse eine Leiter dar, auf der der Psychoanalytiker in die dunklen Gewölbe der Psyche (das "dunkle Es") hinabsteigen und mit Traumdeutung und freier Assoziation die Tiefenseele ausleuchten kann, um festzustellen, welche unbewußten Antriebe und Mächte das Verhalten des Patienten bestimmen und welche Beschädigungen oder Defizite ausgemacht werden können.

 

Die beiden "Leichen im Keller," die Freud in der Tiefenseele gefunden zu haben glaubte, waren 1. die "Sexualität" mit dem Eros- und Thanatos- /Todestrieb als schicksalsbestimmende Macht im Leben jedes Menschen sowie 2. das Unbewußte, das dem Menschen vom ersten bis zum letzten Tage seines Lebens in irgendeiner Form zu schaffen macht.

In der Freudschen Theorie ist natürlich alles viel komplexer und komplizierter als es sich hier in einem "Bild" darstellen läßt. Beispiele oder Bilder "hinken" immer hinter der Wirklichkeit und der Theorie hinterher.

Die Freudsche Tiefenpsychologie insgesamt mit ihren Lehren von der Neurose, der Hysterie, des Ödipuskomplexes und der Psycho­therapie ist wissenschaftlich äußerst umstritten.

In der umfangreichen neueren Literatur (nach 1980) erscheint sie als unwissenschaftlich, als eine Privatauffassung, die keiner seriösen Überprüfung standhält. 1)

Vom christlichen Standpunkt aus ist der atheistische Materialismus der modernen Psychowissenschaften mit dem religiösen Glauben und mit der Lehre der römisch-katholischen Kirche unver­träglich und unvermittelbar. 2)

 1)Stellvertretend für die zahlreichen freudkritischen Neuerscheinungen nenne ich nur den Bamberger Professor für Psychologie

H. Selg, Sigmund Freud, Genie oder Scharlatan Stuttgart (Kohlhammer) 2002,

den amerikanischen Professor für Psychiatrie

Th.Szasz, Der Mythos der Psychiatrie, 1982,

den in den Niederlanden lehrenden Rechtspsychologen Han Israels, Sigmund Freud- ein pathologischer Lügner a.a.0. und

das Magazin "DER SPIEGEL" (15.06.98)

In seinem Hauptartikel "Die Psycho-Falle" spricht er von der Freudschen Lehre als einer komplexen Pseudowissenschaft, als einer der großen Tor­heiten der westlichen Zivilisation, von Freud selbst als einem Religionsstifter, als Guru einer spirituellen Weltbewegung,

und er fragt (ganz naiv), warum dieses Freudsche Gedankengebäude nicht wie ein riesiges Kartenhaus zusammenfalle?

2) vgl. neben D.v.Hildebrand, Das trojanische Pferd in der Stadt Gottes , a.a.0. auch den amerikanischen Fernsehprediger und Weihbischof Fulton J.Sheen, Frieden ohne Fragezeichen, Regensburg 1951:

"Die ganze Theorie (...) des Ödipuskomplexes ruft die ernstesten Einwendungen auf den Plan (...), es fehlt an Tatsachen, die beweisen könnten, daß die sog. Ödipus­situation im menschlichen Leben <allgemeine Regel> sei und tatsächliche Vorkommnisse widerspiegele" (S.46).

Martin L. Gross, Die psychologische Gesellschaft - Kritische Analyse der Psychiatrie, Psychotherapie und der psychologischen Revolution.

Frankfurt - Berlin - Wien (Ullstein) 1984: "Wie die meisten freudianischen Theorien

ist auch diese pseudowissenschaftlich." (S. 101)Gemeint ist die Freudsche Homosexualitäts‑

these, die als 'herrschende Meinung' angesehen wird. Beim gegenwärtigen Wissens-,‑

stand gibt es einige Beweise dafür, daß der moderne Seher (der Psychologe) wieder einmal die Grenzen seiner Zuständigkeit überschritten hat. Die Theorie der psychosomatischen Erklärung für Magengeschwüre ist ein <Märchen>, das eine wissenschaftlich schwache oder gar keine Grundlage hat, obgleich viele Ärzte daran glauben (s.107).

 

 

 Pseudowissenschaft, Irrtum und Halbwahrheit können schwere Schäden nach sich ziehen.

Im Namen der Tiefenpsychologie und Staatspsychiatrie werden allein in Nordrhein-Westfalen jährlich 20 000 bis 25 000 Menschen g e g e n ihren Willen in die staatliche Psychiatrie eingewiesen. In Großstädten von NRW werden 20, in Kleinstädten 5 Zwangs­einweisungen auf 10 000 Einw. vorgenommen.

 

Nach Auffassung der Landesregierung (Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) stellt die Zwangspsychiatrisierung "einen erheblichen Eingriff in die Freiheit eines Menschen dar." (Westf. Nachrichten, 06.01.06/Forschungsbericht der Universität Siegen, www mags.nrw.de)

 

Wenn man von den 17 Mio Einwohnern in NRW auf 80 Mio Einw. Deutschlands hochrechnet, werden in Deutschland jährlich über 90 000 Menschen wegen irgendwelcher Verhaltensauffälligkeiten für kurz oder lang oder lebenslänglich gegen ihren Willen und ihr Selbstbestimmungsrecht zweifelhaften psychiatrischen und therapeutischen Methoden ausgeliefert.

 

 

Hier gibt es für den freiheits- und menschenwürdeschützenden Rechtsstaat erheblichen Handlungsbedarf, denn es sind überwiegend alte, alleinstehende, wohnungslose, männliche Mitbürger, denen staatliche Behörden die Mündigkeit und das Selbstbestimmungsrecht bestreiten.

90 000 Verhaltensauffällige werden "weggeschlossen."

 

Der jüdische Kulturphilosoph Egon Friedell übte schon 1931 scharfe Kritik an der sich in den Vordergrund drängenden Tiefenpsychologie: "Ihr Ziel ist ganz unverhüllt die Ver­häßlichung und Entgötterung der Welt," "mit der Psychoanalyse beginne der Sklavenaufstand der Amoral" und die "Psychoanalyse verkündet den Anbruch des Satansreiches,"die ganze Welt soll neurotisiert, sexualisiert, diabolisiert werden." 1)

 

Das gesamte Freudsche Programm und Methodensystem richtet sich gegen Gott, gegen die christliche Moral (10 Gebote, Bergpredigt), gegen die ganze Welt, die noch n i c h t sexualisiert ist.

Was E. Friedell 1931 prophetisch voraussagte, ist heute Programm der weltumgreifenden psycho-revolutionären Bewegung.

 

 

M. Horkheimer, Th. W. Adorno - "Die Frankfurter Schule"

 

Auf dem Terrain des Marxismus und des Freudianismus wurde der Neomarxismus entwickelt, wurde die Frankfurter Schule errichtet.

Aus der philosophischen Synthese und der politischen Vermischung von Marx und Freud ist der Neomarxismus der Frankfurter Schule hervorgegangen, vor allem durch Max Horkheimer (1895-1973) und Theodor Wiesenthal Adorno (1903-1969) vertreten. Auf die anderen etwa 20 "Lehrer" dieser Schule muß hier nicht eingegangen werden.

Für Horkheimer, Adorno (und Habermas) steht fest, daß Gott

-        durch die tatsächliche Geschichte,

-        durch die modernen Naturwissenschaften (Evolutionismus/ Darwinismus) und

-   durch den (dogmatischen) Marxismus widerlegt sei.

Das Christentum ist für Horkheimer eine Lüge, die Widerbele­bung der heidnischen Mythologie während des 3. Reiches, Christentum ist nach Horkheimer nichts anderes als Poly­theismus (Vielgötterei).

Nicht G o t t, sondern der M e n s c h sei das höchste Wesen wie A. Feuerbach es vorher schon festgestellt habe. Der Nächste sei das Volk, die Gesellschaft, die Menschengattung.     Horkheimer wie Adorno teilen die Auffassung, daß wegen der Nicht-Existenz Gottes alle entscheidenden Fragen der Metaphysik nur n e g a t i v, d.h. nur verneinend, aufhebend beantwortet werden können, deshalb gebe es nur noch negative, bestreitende Theologie. Adorno, der getaufter Jude

war, ist, wie Habermas betont, völlig standhaft und unerschütteter Atheist, Gottesleugner geblieben.

Für Habermas, vom Elternhaus her evangelischer Christ, nach Selbstbekunden "religiös nicht sehr musikalisch begabt," ist "Gott eine falsche Hypothese", eine irrige Annahme.

G o t t ist vielmehr eine Projektion des unter dem Kapitalismus leidenden, fieberphantasierenden Menschen an den            Himmel, also Phantasieprodukt. Der M e n s c h habe sich einen G o t t geschaffen, weil er ein entsprechendes Bedürfnis besaß und Tröstung von ihm erwartete.

Nach Habermas ist das Zeitalter der Hochreligionen (Judentum, Christentum, Islam), ist die Epoche des metaphysischen Denkens vorbei. Das Christentum sei kein anerkanntes Weltinterpretationssystem mehr, die neue wissenschaftliche Weltanschauung habe dem Christentum den Rang streitig gemacht, wissenschaftliche Aufklärung habe das (unaufgeklärt mythische) Bewußtsein abgelöst,     die gesamte religiöse Welt "entzaubert" und jede religiös be­gründete Ethik wie Lehmbröckchen zwischen den Fingerspitzen zerrieben. Das moderne, nach-metaphysische Denken bestreite nicht mehr diese oder jene Behauptung von Theologen oder Metaphysikern, es behaupte vielmehr deren (komplette) Sinn­losigkeit.

Sinnlos ist das Denken über Gott deshalb, weil Gott in der Kritischen Theorie nicht real existiert, sondern nur als Phantasieprodukt leidender Menschen vorkommt.

Mit dem Verschwinden Gottes aus dem Denken des modernen (wissenschaftlich aufgeklärten) Menschen verschwindet auch der Sinn des Menschen, der Sinn seines Lebens, wird "Sinn eine knappe und knapper werdende Ressource" (Habermas).

 

Der Neomarxismus der Frankfurter Schule ist seinem Selbstver­ständnis nach materialistische/anti-metaphyische Philosophie und damit zugleich atheistische Philosophie, Negation des christlich-abendländischen Denkens,vollständig unvereinbar mit christlich-katholischer Theologie, wie D.v.Hildebrand festgestellt hat (s.o.).

Kritische Theorie ersetzt "Gott" durch die "Gesellschaft", d.h. sie vergöttlicht die Gesellschaft und vergesellschaftet Gott.

Damit wird die Gesellschaft zum Subjekt der Geschichte und Gott entmachtet.

 

Die Kritische Theorie erweist sich als "Schulbeispiel" für atheistische Philosophie, für materialistische Religion, für reinen Immanentismus, Selbsterlösungsglaube im Diesseits, als profaner Messianismus.

Die profane Frohbotschaft der Frankfurter Schule lautet:

Mach' Dir das Leben angenehm, kein Jenseits gibt's, kein Wiedersehn.

 

Es ist schwer zu begreifen, daß dieses ganze Ideengebäude, das wir Kritische Theorie nennen, so rasch und tiefgreifend auf die "Politische Theologie" des heute 8o-jährigen Fundamentaltheologen J.B. Metz (rk.) und J. Moltmann (ev.), auf die negative Theologie E. Drewermanns (ehem. rk) wie G. Lüdemanns (ev.), auf die "Befreiungstheologie" von G. Gutierrez, L.Boff, auf die "Feministischen Theologien" und nicht zuletzt auf das II. Vatikan. Konzil (1962-1965) "durchschlagen" konnte.

 

Ohne die Kritische Theorie der Frankfurter Schule und ihre Vor­gänger (Marx und Freud) wären diese negativen Theologien nicht denkbar gewesen.

  1) Egon Friedell, Kulturgeschichte der Neuzeit, Bd.3 München 1931

vgl.auch J.B.Egger OSB, Psychoanalyse als Seelenproblem (1.Teil) und Lebensrichtung (2.Teil) CH - Sarnen 1920 (E.Ehrli): Die Psychoanalyse macht schon heute viel von sich reden, und "gerade um die Psychoanalyse ist ein Kampf entbrannt, welcher stark an vergangene Kämpfe zwischen Naturwissenschaft und religiös-ethischen Kulturtraditionen erinnert."(S.79) Der Grund dieses Kampfes liegt erstens "in der menschlichen Natur, die

ihrem Wesen nach zur Metaphysik hinneigt," (S.82),

der zweite Grund liegt wohl in der Eitelkeit der Forscher, die "sich als Religionsstifter einen Namen machen wollen."(S.83)

 

 

 

 

Verfasser: 

 

Rudolf Willeke, verh., zwei Kinder, Studium der Wirtschaftswissenschaften und Pädagogik in Frankfurt und München. Studium Praktische- und Rechtsphilosophie, Psychologie in Münster

nach oben
Hauptmenü